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Spirituosen

Das Paradies der Spirituosen bei starweine.de

Mit diesem Begriff werden alle gebrannten Getränke zusammengefasst. Das Verfahren, das einer Spirituose zugrunde liegt, nennt man Destillation. Destillate können aus unterschiedlichen Rohstoffen gewonnen werden, so reicht es, dass dieser Rohstoff vergoren werden kann und mit ausreichend Zucker ausgestattet ist, der sich in Alkohol verwandelt.

 

Die Herstellung von Spirituosen

Zu Beginn passiert das Maischen und Gären, dem dann die eigentliche Destillation folgt, die sich in eine erste und zweite Destillation gliedert. Grundsätzlich muss dem Ausgangsprodukt der Alkohol entzogen werden, es werden die Dämpfe des Alkohols aufgefangen und wieder verflüssigt, was den Vorgang des Destillierens ausmacht.

Wenn man einen hohen Alkoholgehalt erreichen will, muss dieser Vorgang öfter wiederholt werden.

Es gibt zwei Verfahren:

• Pot-still-Verfahren
• Patent-still-Verfahren


Das erste Procedere, das auch Brennblasenverfahren, Rau- und Feinbrandverfahren genannt wird, wird vor allem für Obst- und Edelbrände praktiziert, während das zweite, das auch unter den Namen Kontinuierliches Verfahren oder Kolonnenbrennverfahren bekannt ist, zum Beispiel bei Armagnac oder Grain Whisky zur Anwendung kommt.

Nach dem Brennen sind das Lagern und Reifen von großer Bedeutung. Das kann in Holzfässern oder Tanks aus Edelstahl bzw. in Glasballons geschehen. Erst durch die Lagerung verliert der Alkohol seine Schärfe und es können sich die spezifischen Aromen der einzelnen Spirituosen entwickeln.
Die Abfüllung erfolgt erst kurz vor dem Versenden, da in der Flasche keine Reifung mehr möglich ist.

Grundsätzlich werden folgende Destillate nach ihrem Grundrohstoff unterschieden:

• aus Wein
• aus Getreide
• aus Obst
• aus Agaven
• aus Zuckerrohr
• …


Weindestillate bei starweine.de

 

Cognac bei starweine.de

Cognac stammt aus der gleichnamigen Stadt in Frankreich, die im sogenannten Charente liegt. Dieses Destillat wird aus Weißweinen hergestellt und beeindruckt durch seine raffinierte Eleganz.

In der Charente stehen sechs Zonen für die Produktion zur Verfügung, der Begehrteste kommt aus Grande Champagne und darf sich Fine Champagne nennen. Wenn Cognacs nur aus den Feinbränden einer einzigen Destillerie hergestellt werden, nennt man sie Single Distillery Cognacs.

Die Rebsorten, die für die Cognacerzeugung herangezogen werden, sind Folle blanche, Colombard und Ugni blanc. Die Prozedur der Erzeugung reicht vom Brennen, dem Lagern und Reifen, dem Verschneiden und Verdünnen bis zum Abfüllen. In der Flasche reifen Cognacs nicht mehr. Sie können bis zu fünf Jahre im Fass gelagert werden.

 

Armagnac bei starweine.de

Er kann als Vorgänger des Cognac gesehen werden, und stammt aus dem Süden Frankreichs, der Gascogne. Mit diversen Zutaten wird er verfeinert.

Der Alkoholgehalt erreicht bis zu 38-42 Volumprozent.

 

Brandy bei starweine.de

Der Begriff Brandy wird auf der ganzen Welt als Sammelbegriff für Spirituosen verwendet und meint eigentlich Weinbrand. Vor allem Weinbrand aus Spanien, der im Allgemeinen sanfter und weicher als herkömmlicher Weinbrand ist. Aber auch der griechische Metaxa oder der italienische Vecchia Romagna Etichetta Nera gehören dazu.

 

Tresterbrände bei starweine.de

Diese resultieren als Produkte der Pressreste der Weinmaische. Der Alkoholgehalt muss sich auf mindestens 37,5 Volumprozent belaufen und man kann klar und gelb unterscheiden. Letzterer wurde im Holzfass gelagert.
Oft werden Tresterbrände direkt von den Weinbauern erzeugt, berühmt sind die italienischen Tresterbrände, wie es der Grappa ist.

Es handelt sich um einen Edelbrand, die besonders beliebten werden aus der Restmaische roter Trauben gewonnen. Wenn Grappa ein Jahr im Holzfass gereift ist, dann darf er sich invecchiata (alt) bezeichnen, steht Barrique dabei, zeigt dies die Lagerung im Fass aus französischer Eiche.

Versetzte Weine, zu denen man Portwein oder Sherry zählt, sind Weine, denen Alkohol und Most zugesetzt werden.

 

Sherry bei starweine.de

Die Bezeichnung darf nur in dem Anbaugebiet rund um Jerez de la Frontera, Puerto de Santa Maria und Sanlúcar de Barrameda in Spanien verwendet werden.

Sherry stammt aus der Traube Palomino und durchläuft drei Prozesse:

Zuerst wird Weinbrand zugegeben, dann erfolgt eine kontrollierte Oxydation und zuletzt das Solera-Verfahren, das eine konstante Qualität garantiert, weshalb Sherry keine Jahrgangsbezeichnungen benötigt.

Unterschiedliche Geschmacksrichtungen je nach Vorliebe verführen den verwöhnten Gaumen.
 


Portwein bei starweine.de

Das Herkunftsland des Portweins ist Portugal. Streng nach dem portugiesischen Gesetz darf Vinho do Porto ausschließlich aus dem oberen Douro-Tal kommen.

Die Erzeugung folgt folgenden Schritten: Es wird Weinbrand hinzugefügt, um die Mostgärung anzuhalten. Dann folgen der Ausbau und die Reifung, die ungefähr ein Jahr dauern, um dann in den Kellereien auch noch verschnitten zu werden.
Portwein kann von 2 bis an die 50 Jahre gelagert werden, manche in der Flasche, andere wieder im Fass.

Man kann zwischen rotem und weißem Port unterscheiden.

Gängige Qualitätsbezeichnungen sind:

• Ruby Port
• Tawny Port
• Colheita
• White Port
• Vintage Port
• Late Bottled Vintage
• Vintage Character Port


Portwein kann als Aperitif, Digestif, zu Käse oder Schokodesserts bzw. Kleinbackwaren genossen werden. Er muss zwischen 19 und 22 Volumprozent Alkohol aufweisen.


Getreidedestillate bei starweine.de

 

Whisky bei starweine.de

Ursprünglich waren die Herkunftsländer Irland und Schottland.
Whisky muss aus Getreidemaische destilliert und drei Jahre im Holzfass gelagert werden und einen Alkoholgehalt von mindestens 40 Volumprozent aufweisen.

Bei Scotch Whisky unterscheidet man:

• Malt
• Grain
• Blended Scotch
 

Irish Whiskey hat keinen Rauchgeschmack wie der schottische, des Weiteren gibt es noch welche aus Nordamerika, den USA und Kanada sowie aus Japan.

Die Japaner orientieren sich an dem schottischem Vorbild, in Amerika werden folgende Sorten differenziert:

• Bourbon Whiskey
• Tennessee Bourbon Whiskey
• Rye Whiskey

Er wird pur genossen oder als Basis für Mischgetränke benutzt.


Gin bei starweine.de

Gin stammt ursprünglich aus England, hergestellt wird er aus Roggen, Gerste, Gewürze, und vor allem Wacholderbeeren verleihen ihm den typischen Geschmack.

Das Aussehen ist klar, der Alkoholgehalt bewegt sich von 38 - 42 Prozent. Das Getränk ist derzeit sehr beliebt.


 

Vodka bei starweine.de

Die Herkunftsländer von Vodka sind Polen und Russland, aber auch Ukraine, Schweden, Finnland und andere.

Die Stoffe, aus denen er hergestellt wird, sind Kartoffeln oder Getreide. Oft wird das Getränk versetzt mit Beeren, Zitrusfrüchten, Kräutern, Gewürzen. Der Alkoholgehalt schwankt zwischen 38 und 55 Prozent.
 


Obstdestillate bei starweine.de

 

Obstbrand bei starweine.de

Die Rohstoffe von Obstbrand sind Früchte und entstehen durch Gärung und Destillation.

Beliebt sind Brände aus Apfel, Quitte, Birne, Marille, Beeren, Pflaumen, Vogelbeeren, Kirsche, Mirabelle, Weichsel oder anderem Obst.

Sie werden als Digestif getrunken.

 

Calvados bei starweine.de

Hier handelt es sich um ein Destillat, das aus dem französischen Cidre, das ist Apfelwein, mit ein bisschen Poiré, das ist Birnenwein, gewonnen wird.

Die besten Produkte kommen von der Atlantikküste in der Normandie. Meistens wird Calvados von Destillaten unterschiedlicher Jahrgänge verschnitten, das jüngste Destillat ist ausschlaggebend für die Altersangabe. Normalerweise wird dieses Getränk im Cognacschwenker serviert.

 

Rum bei starweine.de

Herkunftsländer von diesem exotischem Getränk sind Jamaica, Kuba, Haiti, Barbados, Guadaloupe, Puerto Rico und Mexiko. Auf den britisch geprägten Inseln erfährt der Rum eine Destillation ähnlich dem Whisky-Verfahren, während auf den französisch beeinflussten Inseln das Cognacverfahren zur Anwendung kommt.

Der Grundstoff ist das Zuckerrohr, nach der Gärung werden der Maische zum Beispiel Rosinen, Vanille oder Fruchtsäfte hinzugefügt, dann erfolgt die Lagerung. Weißer Rum wird in Fässern gelagert, die keine Farbe abgeben, dunkler Rum erhält seine Farbe von den Fässern, in denen er gelagert wird. Aus Puerto Rico kennt man Bacardi, aus Kuba Havana Club, aus Jamaika Coruba. Verwendung findet dieses Getränk vor allem in Mixgetränken oder aber auch im Tee.

 

Ouzo bei starweine.de

Unter Anisées werden Spirituosen mit Anisgeschmack zusammengefasst, worunter der allerseits beliebte Ouzo aus Griechenland fällt. In der Türkei heißt er Raki, in Frankreich erfreuen sich Pastis oder Pernod großer Beliebtheit.
 


Liköre bei starweine.de

Ein Likör ist eine Spirituose, die gesüßt und mit Farb-, Duft- oder Geschmackstoffen angereichert wird. Dafür gibt es drei Verfahren:

• Infusionsmethode
• Perkolationsmethode
• Emulsionsmethode
• Kompositionsmethode


Des Weiteren werden folgende Arten von Likören unterschieden:

• Edelliköre
• Fruchtliköre
• Bitterliköre
• Kräuterliköre
• Honigliköre
• Kakao- und Kaffeeliköre
• Emulsionsliköre
 


Sambuca bei starweine.de

Sambuca wird zwar vom Anisgeschmack dominiert, zählt jedoch nicht zu den Anisées, sondern zu den Likören. Er ist farblos und klar und erfährt sein Aroma durch Anis, Sternanis und Süßholz.

Gerne wird er als Digestif getrunken, dekoriert mit Kaffeebohnen. Herkunftsland ist Italien. Volumprozent werden zwischen 38 und 42 erreicht.

 

Amaretto bei starweine.de

Der allseits sehr beliebte Amaretto kommt ebenfalls aus Bella Italia und wird aus Mandeln gewonnen, was ihm seinen unverkennbaren Geschmack und mittelbraune Farbe verleiht. Er erreicht ca. 28 Volumprozent.

Ihr starweine.de Team