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Deutschland

Weißweine aus Deutschland bei starweine.de

 

Wo Deutschlands beste Weißweine gedeihen

 

Wein gedeiht in Deutschland vielerorts. Die wichtigsten Anbaugebiete Deutschland sind Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Rheingau, Rheinhessen, Pfalz, Saale-Unstrut, Sachsen und Württemberg. Im Nordwesten des Landes lockt das Ahrtal mit steilen engen Weinbergen inmitten einer romantischen Umgebung. In dem Anbaugebiet gedeihen Riesling und Müller-Thurgau dank eines milden Klimas, Treibhaus ähnlichen Steilhängen und durch die geschützte Lage zwischen Eifel und Ahrgebirge. Inmitten von Bodensee und dem nördlichen Baden liegt eine der wärmsten europäischen Weinbauzonen. In neun unterschiedlichen Bereichen gedeihen hier vielfältige Weißweine auf einer Rebfläche von ungefähr 15.000 Hektar. Das sonnige Klima und die gemischten Böden aus Ton, Löss,Kalk und Vulkangestein begünstigen in besondere Weise das Gedeihen von Riesling. Auch Rebsorten wie Weißburgunder, Traminer, erreichen hier hohe Oechslegrade. Diese sind wichtiges Kriterium für Qualitätsstufen von Weinen.

 

Großes Gewächs


Beim Verarbeiten der Trauben sind Winzer an Vorschriften gebunden. Das heißt, sie haben Anforderungen zu erfüllen, nämlich bei trockenem Wein auf einen Restzuckergehalt von neun Gramm je Liter zu achten. Der Säuregehalt darf im Vergleich zur Restsüße nicht weniger als zwei Gramm je Liter betragen. Dann gilt der Wein als „großes Gewächs“.

 

Der Bocksbeutel


Franken ist für die besondere Form seiner Weinflaschen, genannt Bocksbeutel, berühmt. Diese regionalen Rebsorten Weißweine sind sehr trocken, darunter Müller-Thurgau. Rund 80 Prozent der Weine dieser Region sind Weißweine. Rund um Würzburg befinden sich Rebflächen von ca. 6100 Hektar. Das Gebiet zeichnet sich durch trockene und warme Sommer aus und bietet für den Anbau von Silvaner beste Voraussetzungen. Hier bauen Winzer Weine auf Kalk-, Lehm-, Keuper-, Löss- und Verwitterungsböden an.

 

Weißwein gedeiht an der Hessischen Bergstraße


Die hessische Bergstraße ist ein kleines aber feines Anbaugebiet. Vom Odenwald geschützt blühen Pflanzen dort bereits ab März. In dem sonnigen und milden Klima reifen Trauben für trockene und halbtrockene Weißweine heran. Die zentrale Lage innerhalb Deutschlands ist ideal für zwei Weinanbaugebiete. Das eine befindet sich zwischen den Flüssen Rhein, Neckar und Main und ist geschützt durch den Odenwald. Die kleine Fläche bei Darmstadt bzw. Groß-Umstadt ist Weinkennern unter dem Begriff „Odenwaldes Weininsel“ geläufig. Insgesamt umfasst dieses milde und sonnige Gebiet etwa 455 Hektar. Ausreichend Niederschlag sowie leichter Boden mit Lössanteil sind günstige Bedingungen für Grauburgunder.

 

Pflege römischer Tradition am Mittelrhein

 

Die idyllische gelegene Loreley am Rhein entdeckten bereits die Römer für ihre Rebgärten. Schroffe Felsgärten und Steilhänge eignen sich hervorragend für den Anbau von Wein. Dabei hanelt es sich hier um 70 Prozent Rieslingwein sowie um weitere Weißweinsorten, u.a. Kerner. Auf einer Fläche von 470 Hektar profitieren Winzer bei ihrer Arbeit von windgeschützter und sonnenverwöhnter Lage im Tal sowie vom Rhein als Wärmespeicher.

 

Ältestes Anbaugebiet Deutschlands

 

Im Gebiet entlang von Mosel, Saar und Ruwer, der einstigen größten römischen Bastion auf deutschem Boden befindet sich das älteste Weinanbaugebiet. In Steil-und Terassenlage sind die bewirtschafteten Rebflächen der Moselregion weltweit einzigartig. Auf einer Fläche von 5000 Hektar überwiegen trockene Rieslingweine sowie Rieslingweine mit Restsüße. In der warmen Region bedingt durch die Wärme speichernden Flüsse gedeiht außerdem neben Rotwein noch weißer Burgunder. Weitere Weißweine aus der Region sind Elbling, Kerner und Weißburgunder.

 

Die Pfalz


Diese Region ist reich an pittoresken Winzerdörfern und bekannt für ihre Weinfeste sowie kulinarische Leckerbissen. Auf einer beeindruckende Fläche von 23.600 Hektar bauen Winzer überwiegend Rieslingtrauben an. Dieses Gebiet erfreut sich vieler milder und sonniger Tage. Weißburgunder, Gewürztraminer, Scheurebe sind für Weißweinliebhaber ebenfalls im Angebot.

 

Wein im Taunus


Der Rheingau ist eine besonders warme und trockene Region. Das liegt am Mittelgebirge Taunus, welches kalte Winde abhält. Der Rieslingwein dominiert hier mengenmäßig. Einen besonders guten Ruf hat hier der in kleinem Umfang in Assmannshausen hergestellte Spitzenspätburgunder.

 

Größtes Weinbaugebiet


 Mit 26.000 Hektar ist Rheinhessen das größte Weinanbaugebiet. In der lieblichen Hügellandschaft bauten schon die Römer Wein an. Geschützt durch die Gebirgen im Westen und dank des geringen Niederschlags, der warmen Sommermonate und des milden Winters bietet die Region optimale Bedingungen für Winzer. Rieslinge und Silvaner von hier sind regelmäßig preisgekrönt. Weiß-und Brauburgunder, Scheurebe sowie Müller-Thurgau-Weine bringt das Gebiet ebenfalls hervor.

 

Nördlichstes Weinanbaugebiet


Die an den Flüssen Saale und Unstrut gelegene Region ist auch im Frühjahr noch von Frost betroffen. Die Lese fällt darum eher klein aus. Sehr gute trockene Weine produzieren Weißburgunder und Rieslinge. Diese zeichnen sich auch durch eine feine fruchtige Note aus.

 

Das kleinste Weinanbaugebiet


Sachsen verfügt über ein Weinanbaugebiet mit einer Fläche von 500 ha. Vor 800 Jahren begann man hier mit dem Weinbau. Heute befindet sich das Anbaugebiet zwischen Dresden und Diesbar-Seußlitz. In dem vorherrschenden gemäßigten und milden Klima gedeihen Rieslinge, Müller-Thurgau-Trauben, Weißburgunder,Kerner und Traminer.

Am Ende der kleinen Reise durch Deutschlands Weinregionen steht Württemberg. Dieses ist überwiegend für Rotweine bekannt. Entlang des Neckars gedeihen sie in den Steillagen. Bekannte Weißweine der Region sind Rieslinge und Müller-Thurgauweine. Weiß-und Grauburgunder, Traminer, Kerner, Sauvignon-Blanc und Chardonnay runden das Weißwein-Angebot der Region ab.

 

Ihr starweine.de Team