Rotwein

Rotweine bei starweine.de entdecken und verlieben

Egal ob Primitivo, Pinot Noir, oder Dornfelder, eine Flasche Wein erfreut die meisten Beschenkten. Ein Kenner weiß bei dem richtigen Tropfen, dass Sie nicht einfach blind in ein Regal gegriffen haben, sondern sich bewusst für eine Sorte entschieden haben, die bestimmte Eigenschaften mitbringt. Auf der Suche nach dem richtigen Tropfen steht für Sie eine große Auswahl von Rotweinen aus aller Welt zur Verköstigung bereit. Besonders bei runden und höheren Geburtstagen wird die Flasche gerne mit dem Spruch "Du bist wie Wein. Du wirst mit dem Alter immer besser" begleitet. Doch wieso genau wird Wein besser?

 

Die Wahrheit über das Alter eines edlen Tropfens

Genau genommen werden nur etwa 5-10% nach einer längeren Lagerzeit besser, weil sie ein vielfältiges Bukett entwickeln und weicher werden, sofern wertvolle Tannine enthalten sind.

Ob auch Ihre Flasche, die Sie zuhause seit Jahren für einen besonderen Anlass hüten, besser geworden ist, finden Sie nur bei einer Degustation heraus.

Wenn auch nicht jede Sorte mit dem Alter besser wird, so können wir Ihnen doch versprechen, dass diesem edlen Getränk eine lange Geschichte vorausgeht und es nicht umsonst seinen Siegeszug über die ganze Welt angetreten hat.

 

Mythologische Hintergründe

Wein ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. In Griechenland gilt Dionysos als Gott des Weines, der Trauben und zugleich auch der Freude und Ekstase. Oftmals auch Bacchus in der römischen Mythologie genannt, ist diese Bezeichnung heute auch für einen Wein geläufig.

Sogar im medizinischen Bereich behandelte bereits Hippokrates seine Patienten mit Wein, wenn diese über seelische Leiden berichteten, was Wein als Freudenbringer bestätigt und sich bestens für festliche Anlässe, wie etwa Hochzeiten und Geburtstage, eignet. Durch seine vielfältigen Aromen ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Auch heute noch sagt man Rotwein einen positiven Effekt auf die Gesundheit, vor allem der Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems nach, sofern dieser in moderaten Mengen genossen wird.

 

Was Sie bei den Mahlzeiten beachten sollten

Bei Feierlichkeiten wird auch gerne gespeist. Wein eignet sich besonders gut als Begleiter. Trockener Rotwein, halbtrockener Rotwein oder lieblicher Rotwein passen zu unterschiedlichen Gerichten. Mit folgenden Kombinationen der unterschiedlichen Rotweinsorten können Sie nichts falsch machen:
 

Trockener Rotwein

Trockener Rotwein eignet sich besonders für dunkles Fleisch. Hierzu können Sie vorzugsweise Rind oder auch Wild anbieten. Als Vorspeise sollten Sie zu nussigen Häppchen greifen, etwa Walnuss-Baguette mit Olivenöl, da dieses den Geschmack abrundet. Bei hellem Fleisch oder Fisch sollten Sie entsprechend auf einen Weißwein zurückgreifen.

 

Halbtrockener Rotwein

Halbtrockener Rotwein hingegen ist beliebt, da er in der Regel weicher ist und eine Restsüße beinhaltet, die bei trockenen Sorten nicht mehr in dieser Stärke zu finden ist. Häufig mit Cassis-Aromen im Abgang, eignet er sich auch bestens bei fruchtigen Salaten mit Pinienkernen und Datteln oder aber auch zu Fisch und würzig angebratenen Meeresfrüchten.

 

Lieblicher Rotwein

Ein lieblicher Rotwein kommt zum Einsatz, wenn Sie noch einen Aperitif benötigen oder aber einen Tropfen zum Dessert. Zusammen mit einem herben Mousse au chocolat aus Zartbitterschokolade mit Sahne und heißen Himbeeren, kommt sein Geschmack auf der Zunge voll zur Geltung.

 

Weinbaugebiete, die Sie kennen sollten

Die bekanntesten Weinbaugebiete befinden sich in Frankreich, Italien, Spanien sowie Österreich. In Europa beliebt sind die Weinbaugebiete der Bordeaux, Burgund, der Toskana, die Weinregion Douro in Portugal oder auch Rioja in Spanien, welches auf Barriqueweine spezialisiert ist.

Bekannte Übersee-Regionen für die Herstellung von Rotwein sind Australien, Neuseeland, USA (besonders Kalifornien) und auch Südafrika. Klingt doch schon fast nach Urlaub. Da Sie allerdings nicht 365 Tage im Jahr um die Welt reisen können, können Sie sich beispielsweise mit einer Flasche Rotwein den Urlaubsort mit seinem mediterranen Flair nach Hause holen.

Die verschiedenen Rotweinsorten versprechen je nach Herkunft nicht nur einzigartige Aromen, sondern auch bringen Ihnen auch den Flair und die Kultur der jeweiligen Region an die heimische Tafel. Der Neusiedler See in Österreich bietet Ihnen hierzu, auf lehmigen Boden angebaut, vorzugsweise die Sorten Blauburgunder und Blaufränkisch.

Die Toskana in Italien baut bei mildem Klima auf tonhaltigem Boden in einer Atmosphäre weiter Felder und Pinienbäume den bekannten Chianti oder auch Montepulciano d’Abruzzo an, welche sich beide mit Pecorino und Ciabatta genießen lassen.

Rioja und Crianza aus Nord-Spanien sind durch ihre Lagerung und Reifung in Eichenfässern für ihren typisch-holzigen und damit schweren Geschmack bekannt geworden - bestens geeignet also für spanische Tapas.

Aquantien in Frankreich ist die Anlaufstelle schlechthin für Rotweinliebhaber, die sich von einem trockenen Bordeaux Saint-Émilion überzeugen lassen möchten. Damit Sie auf Ihrer nächsten Feier bei einem Glas Rotwein glänzen können und Ihre Kenntnisse auch in der Küche einsetzen können, haben wir für Sie interessante Fakten auf einen Blick.

 

Welche Rebsorte für welchen Geschmack?

Zu den beliebtesten Rebsorten und Rotweinsorten zählen Sangiovese, Malbec, Cabernet Sauvignon, Merlot, Shiraz und Tempranillo.

Sangiovese ist Italiens beliebteste Traube und die Grundlage für einen vollmundigen Chianti. Angebaut in der Toskana besticht er unter anderem mit einem beerigen Bukett aus Brombeere, Johannisbeere und Preiselbeeren.

Der fast violett anmutende Malbec, der ursprünglich aus Frankreich kommt, verspricht seinen Genießern ebenfalls beerige Untertöne, gepaart mit würzigem Wacholder, harziger Zeder und der herben Süße von dunkler Schokolade.

Der Cabernet Sauvignon ist die bekannteste Traube für Rotwein und stammt, wie der Name bereits erahnen lässt, aus Frankreich. Cabernet Sauvignon selbst besticht durch eine dunkle, schwere Farbe und mundet mit fruchtigen und floralen Aromen. Um dem Wein eine samtige Note zu verleihen, wird er häufig mit Merlot verschnitten.

Die Weinbergarbeit im französischen Bordeaux fördert jenen. Auch er verspricht fruchtige Noten, ist dabei jedoch aufgrund seines geringeren Säuregehaltes wesentlich leichter als andere Vertreter.

Eine weitere bekannte Rebsorte aus Frankreich für Rotwein ist Shiraz. Sie denken bei diesem Wein eher an Australien? Richtig. Inzwischen ist diese Rebsorte in Australien äußerst beliebt und wird dort rein hergestellt.

Spanien darf auf unserer Liste natürlich auch nicht fehlen und wird durch die Tempranillo-Rebsorten vertrieben. Tempranillo besticht durch Aromen nach Schokoladen, Gewürzen oder auch Tabak und erinnert dabei fast an die typischen Aromen eines Whiskys.

 

Geheimtipps für Entdecker

Bei all diesen Rebsorten weiß man manchmal gar nicht, für welche man sich entscheiden soll. Unsere Geheimtipps sind Sangiovese und Spätburgunder.

Ersterer stammt aus Italien, genauer der Toskana, und ist die Grundlage eines gutes Chiantis. Im Winter wird er gerne am Kamin getrunken, da er durch seine Pflaumen- und Beerenaromen sowie herbe Anteile, die an Leder und Nelken erinnern, eine weiche Schwere erlangt, die ein bisschen an einen überaus niveauvollen Glühwein erinnert. Unter den Rotweinsorten ist dieser Wein also unser Geheimtipp für den Winter.

Ebenfalls zu den roten Rebsorten zählt der Spätburgunder. Er zählt zur gehobenen Klasse und lässt dich dekadent mit Häppchen verköstigen, denn die Traube ist edel und sehr alt. Wie ein alter Herr stellt auch sie hohe Ansprüche an die Kunst des Weinbaus. Typisch für diesen Tropfen und ähnliche Rotweinsorten ist der süßliche Duft und sein nussiger Hauch, der oft als Mandel erkannt werden will.

 

Rezepte für laue Sommernächte

Im Sommer wird gerne gegrillt und bis in die Nacht hinein mit Freunden und Familie Zeit im Garten verbracht. Bei den Temperaturen ist es für einen schweren Pinot Noir oder seinesgleichen häufig zu heiß und zu schwül. Gemäß dem Wissen, dass man im Sommer viel trinken muss, haben wir folgende Empfehlungen für Sie.

Liebliche Rotweine wirken durch ihren höheren Zuckeranteil nicht nur süßer, sondern auch leichter als trockene Weine oder halbtrockene Sorten. Sie sollten diese vor allem zum Dessert beziehungsweise zum Ausklang des Abends vorziehen. Nach Herzenslust können Sie sie auch als Schorle mit kohlensäurehaltigem Wasser oder als Bowle mit verschiedenen Früchten aufgießen. Lieblche Dornfelder oder Spätburgunder eignen sich hervorragend für als Basis dafür; können allerdings auch pur getrunken werden.

Nun sind Sie bestens über Rebsorten und Aromen informiert. Haben Sie Lust auf ein Gläschen bekommen? Wir bieten Ihnen eine große Auswahl von Rotweinen aus aller Welt. Neben unseren Rotweinsorten können Sie sich auch gerne von unseren anderen Rebsorten überzeugen.

Ihr starweine.de Team